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ÜBER PROGRAMM

  • Das Tschechoslowakische Kastrationsprogramm entstand aus dem Grund des unstreitig schlechten Zustands der Streunertiere in unserem Land. Slowakei kämpft seit langem mit dem Problem der nichtkontrollierter Vermehrung nicht nur der Streunertiere sondern auch der Hunde und Katzen, deren Eigentümern unverantwortlich handeln und die Prävention der ungewollten Graviditäten missachten. In manchen Bereichen der Slowakei ist die Situation mehr als schlecht – frisch geborene Katzen und Welpen werden inhuman getötet, gegebenenfalls ihrem Schicksal in nicht entsprechenden Bedingungen gelassen. Die, welche die Geschlechtsmündigkeit erreichen, vermehren sich weiter und die Tieranzahl wächst beständig. Die Quarantänestationen und Tierheime sind unfähig dieser ununterbrochenen Tierzufuhr weder kapazitiv noch finanziell standhalten.

    Die Lösung dieses Problems ist langfristig. Sehr viele Gemeinden arbeiten mit dem Fangdienst zusammen. Diese radikale Form wird in Zukunft leider den Stand der sich vermehrenden Tiere nicht verbessern. Es ist nur eine sehr kurzfristige Senkung der Hunde- und Katzenanzahl. Eine wirksame Art besteht einerseits in Bevölkerungsaufklärung, damit sie nicht nutzlos ihre Tiere weitervermehren und lassen diese kastrieren. Der zweite Teil sind flächenhafte Kastrationen in aufgetippten Lokalitäten – in Siedlungen.

    WIE VERLÄUFT EINE KASTRATIONSAKTION

  • Eine Gruppe unserer Freiwilligen fährt unter dem Gemeindeanlass in die gegebene Siedlung hinaus, wo die Tiere gefangen werden und sind durch unser Tierarztteam kastriert. Diese Tiere werden ärztlich behandelt und während der Nacht danach bewahrt und verfolgt. Am anderen Tag werden sie freigelassen.

    Gleichzeitig werden wie die ungewollten Welpen und junge Katzen als auch die Tiere in schlechtem Gesundheitszustand entnommen, für welche wird die Platzierung in neuen Heimen und vorübergehender Betreuung gesucht.

  • Massenkastration in Siedlungen hat mehrere Vorteile 1. Verhinderung der weiteren Tiervermehrung und dadurch Senkung der Zukunftsanzahl. Bei Hündinnen und Katzen unumstrittene Gesundheitsvorteile.
    2. Risikosenkung der Entzündung und des Tumors der Milchdrüse sowie der Gebärmutter, dadurch Qualitätssteigerung des Lebens der Hündin ohne ungewollte Welpen.
    3. Die Hunde sind nach der Kastration ruhiger, deren Aggression sinkt, dadurch verbessert sich auch das Leben der Einwohner, welche sich oft vor den Streunertiere fürchten.

  • In Gegenwart ist nicht möglich die Streunertiere in unserem Land dauerhaft zu eliminieren, darum sollten wir uns bemühen deren Population gesund zu halten, dadurch wird die Ansteckungsgefahr bei Leuten verhindert, diese verträglich zu halten, dadurch werden die Angriffe auf Leute verhindert und deren Vermehrung zu kontrollieren.

    WAS WIR HINTER UNS HABEN

  • Krížová VesKastration: 50 Hunde und Hündinnen
    30 entnommene Welpen und Erwachsene
    Kosten: 2 500 €

  • RožňavaKastration: 63 Hunde und Hündinnen
    26 entnommene Welpen und Erwachsene
    Kosten: 2 900 €

  • Krásnohorské podhradieKastration: 75 Hunde und Hündinnen, 28 Katzen und Kater
    50 entnommene Welpen und Erwachsene (Hunde), 25 junge Katzen und Erwachsene (Katzen)
    3 Tiere eingeschläfert aus dem Grund des akut schlechten Gesundheitszustand
    Kosten: 5 000 €

  • Žiar nad HronomKastration: 41 Hunde und Hündinnen, Katzen und Kater
    34 entnommene Tiere
    Während der Kastration wurden 12 Tiere für lokalen Tierheim kastriert
    Kosten: 2 500 €

  • TrebišovKastration: 137 Hündinnen / 3 Hunde / 4 Katzen
    109 entnommene Tiere

  • SmižanyKastration: 58 Hündinnen / 10 Hunde / 6 Katzen / 1 Kater
    57 entnommene Tiere

  • SečovceKastration (121): 90 Hündinnen / 16 Hunde / 13 Katzen / 1 Kater
    151 entnommene Tiere: 22 Hunde / 26 Katzen / 103 Hündchen

  • Liptovský Mikuláš / Važec???
    39 entnommene Tiere: 8 Hunde / 23 Hündchen / 8 Katzen

    WARUM TSCHECHOSLOWAKISCH?

  • In Bezug auf die Situation in der Slowakei und bis heute nicht gelöster Problem der misshandelten, ungewollten und eingeschläferten Tieren entschied sich die Gemeinschaft für die Tierrechte das Projekt des Tschechoslowakischen Kastrationsprogramms zu starten. Warum Tschechoslowakisch? Zu dieser Idee brachte und außer Fakt, dass die Situation in Tschechischer Republik nicht viel besser ist als in der Slowakei auch die massenhafte Ausfuhr der Hunde aus der Slowakei nach Tschechien, wo sich tschechische Nachbarn beschwerten (wir bemerken mit Recht), dass die Adoptionen unserer Hunde/Katzen bei ihnen keine Lösung ist und deren Tierheime füllen sich ebenfalls. Wir entschieden uns die Verbündeten wie in der Slowakei als auch in Tschechien zu suchen und die Situation der beiden Länder zu lösen, wo kein – unsere Hunde, ihre Hunde, sein wird.